Freunde Neuköllns

Chronik

Das Ziel, die Wiederherstellung und Sanierung kulturhistorischer Baudenkmäler zu unterstützen, war der Gründungsanlass des Vereins am 8. März 1983.

Besonders herauszuheben aus dieser Phase ist der Einsatz für folgende Gebäude, in denen sich heute ein großer Teil des kulturellen Lebens Neuköllns abspielt:

1983/1984: Vergabe von Planungsleistungen für das „Begegnungszentrum für Deutsche und Ausländer” (heute “Werkstatt der Kulturen”) auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei, Wissmannstraße 31-42 an die Dipl.-Ing. Architekten E. Leist und W. Wittig und Gründung eines Trägervereins für dieses Zentrum

Ab Mai 1984: Aktion “Baustein-Aktie Rettet den Saalbau”

20. Juni 1989: Errichtung der “Kulturstiftung Schloß Britz” in Höhe von 100.000,- DM, die am 05.07.1989 durch die Senatsverwaltung für Justiz gem. § 80 BGB in Verbindung mit § 2 Abs. 1 des Berliner Stiftungsgesetzes genehmigt wurde und

1983: Herausgabe des Buches “Das Böhmische Dorf in Berlin”

Die Sanierung kulturhistorischer Baudenkmäler wird weiterhin einen hohen Stellenwert in der Arbeit des Vereins haben.

Seit 1997 liegt aber der Schwerpunkt der Arbeit bei der Unterstützung der Partnerschaften des Bezirkes.

Leere Staatskassen, personelle Veränderungen aber auch der Wegfall der ursprünglichen Motivation (z.B. die Überwindung der Ursachen des 2. Weltkrieges, Teilung der Stadt) haben an mancher Stelle die Kontakte stark beeinträchtigt.

Die städtepartnerschaftlichen Beziehungen sollen durch persönlichen Einsatz und mit persönlichen Finanzmitteln aktiviert werden. Die Partnerschaften und auch heute noch vorhandene Gründe für freundschaftliche Kontakte mit anderen Städten sollen bewusst gemacht werden.